Die Anfänge: Manchmal ist weniger mehr
Eigentlich wollte mein Vater ein Auto kaufen. Und eigentlich sollte dieses Auto ein Geschenk für meine Stiefmutter werden. Doch dann kam alles ganz anders: Gekauft hat mein Vater tatsächlich was bei dem Autohändler. Allerdings nicht ein Auto, sondern ein gebrauchtes Rennkart. Manchmal ist weniger halt mehr.

Ein Kart haben und Kart-Rennen fahren, war eins. Vor allem, wenn man einen rennverrückten Vater hat wie ich. Zusammen mit dem "Chef" ging es dann schon bald von der Kartbahn in Mönchengladbach in die große, weite Welt. Zum Beispiel nach Kerpen, wo ich gegen einen gewissen Michael Schumacher fuhr. Kart, Formel Ford, Opel Lotus Challenge - das sind die klassischen Schritte in den "großen" Motorsport. Vielleicht die schönste Zeit im Leben eines Rennfahrers. Auf jeden Fall aber eine Zeit, aus der man jede Menge Geschichten erzählen kann. Zum Beispiel, wie mein Vater superweiche Kartreifen im Flieger-Handgepäck aus Italien schmuggelte. Oder wie meine ehemaligen Opel Lotus-Kollegen Mika Häkkinen und Allan McNish von mir wissen wollten, warum ich bloß so schnell sei. Ich konnte es ihnen erklären, indem ich ihnen mein (fast) wichtigstes Körperteil zeigte - meinen rechten Fuß... Wie gesagt, viele Geschichten, die alle nur darauf warten, erzählt zu werden. Wenn Sie sich mehr für nackte Zahlen interessieren: Man kann sich meine Rennergebnisse aus dieser Zeit anschauen. Klicken Sie einfach auf die Jahreszahl.

 

1987 1988

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